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LMU Physik-Team erreicht historischen 5. Platz beim IPT

02.07.2026

Großer Erfolg für das Team der LMU Physik beim International Physicists' Tournament (IPT) 2026: Unter Leitung von Denise Christovam, Dr. Jürgen Durst und Viktor Sundström erreichte die LMU-Delegation den 5. Platz unter 20 internationalen Teams.

All participants from this year´s IPT

© Cheyenne Photography

Das IPT fand Ende Mai an der Oklahoma State University in Stillwater/USA statt. Mit dem Einzug ins Halbfinale – für das sich nur die besten neun Teams qualifizieren – sicherten Marianna Ruggeri, Felix Barth, Jonas Köllermeyer, Joachim Miesner, Benjamin Thiel und Rushana Yakupova mit Unterstützung von Constantin Albers zugleich einen wichtigen Vorteil für Deutschland: Auch im kommenden Jahr kann wieder eine deutsche Mannschaft am IPT teilnehmen, ohne dass sich der Sieger des deutschen Auswahlwettbewerbs zunächst in einer zusätzlichen internationalen Qualifikationsrunde beweisen muss.

Zu diesem exzellenten Erfolg gratuliert nicht nur der Dekan der Fakultät für Physik, Prof. Ulrich Schollwöck, sondern auch der Studiendekan Prof. Jochen Weller: „Der 5. Platz des LMU-Teams ist ein herausragender Erfolg und zeigt eindrucksvoll, wie leistungsfähig unsere Studierenden sind, wenn sie früh an forschungsnahes Arbeiten herangeführt und darin unterstützt werden.“ Das Turnier verbinde experimentelles Geschick, theoretische Modellbildung und wissenschaftliche Diskussion auf internationalem Niveau - „genau diese Verbindung ist ein zentraler Bestandteil der modernen Physikausbildung an der LMU. Ich gratuliere dem gesamten Team und den Betreuenden sehr herzlich zu dieser großartigen Leistung.“

Wissenschaftlicher Wettstreit auf höchstem Niveau

Das International Physicists' Tournament ist ein internationaler Teamwettbewerb, der sich deutlich von klassischen Physikolympiaden unterscheidet. Die teilnehmenden Mannschaften bearbeiten über mehrere Monate hinweg anspruchsvolle experimentelle Forschungsaufgaben und entwickeln dazu theoretische Modelle. Während des Turniers präsentieren und verteidigen die Teams ihre Ergebnisse in sogenannten Physics Fights. Dabei treten jeweils drei Gruppen in den Rollen Reporter, Opponent und Moderator gegeneinander an und diskutieren ihre wissenschaftlichen Arbeiten in einem anspruchsvollen fachlichen Diskurs.

Für Teamleiter Dr. Durst sei es eine besondere Freude gewesen, gemeinsam mit Viktor Sundström und später Denise Sacramento Christovam die Entwicklung der LMU-Delegation vom Start der Arbeiten an den Experimenten im Oktober, über den Erfolg beim deutschen Auswahlwettbewerb bis hin zur ebenbürtigen Performance mit den besten Mannschaften auf internationaler Ebene zu beobachten: „Dass so früh im Studium - fünf der sechs Teammitglieder sind noch im Bachelorstudium - eine solche Leistung möglich ist, ist bemerkenswert", würdigte Durst das Ergebnis seiner Studierenden.

Erfolgreiche Vorbereitung in Deutschland

Die Teilnahme am IPT hatten sich die Physikerinnen und Physiker der LMU zuvor durch den Sieg beim deutschen Auswahlwettbewerb gesichert. Dieser wurde in diesem Jahr vom Max-Planck-Institut für Festkörperforschung in Stuttgart sowie dessen International Max Planck Research School (IMPRS) ausgerichtet und finanziert.

Das Team bedankt sich bei der Wilhelm und Else-Heraeus-Stiftung, die den Großteil der Reisekosten übernommen hat, sowie bei Thorlabs und der Wilhelm Stemmer Stiftung für ihre Unterstützung bei der Realisierung dieser Reise.

Mit dem hervorragenden Abschneiden in den USA konnte das LMU-Team seine starke Leistung nun auch auf internationaler Ebene eindrucksvoll unter Beweis stellen. Wer sich für eine Teilnahme an den zukünftigen Wettbewerben interessiert, findet hier weiterführende Informationen, zudem steht Dr. Durst als Kontaktperson für Fragen jederzeit zur Verfügung.

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