Kosmologie: Ein ungewöhnlicher Tod
02.09.2026
Ein schwacher Röntgenblitz enthüllt den fehlenden Jetstrom bei einer Supernova-Explosion eines sterbenden Sterns – für das internationale Team um LMU-Forschende eine überraschende Entdeckung.
02.09.2026
Ein schwacher Röntgenblitz enthüllt den fehlenden Jetstrom bei einer Supernova-Explosion eines sterbenden Sterns – für das internationale Team um LMU-Forschende eine überraschende Entdeckung.
© CTIO/NOIRLab/DOE/NSF/AURA
Eine seltene kosmische Explosion hat Astronominnen und Astronomen einen beispiellosen Einblick in die letzten Momente eines massereichen Sterns gewährt und dabei eine fehlende Verbindung zwischen gewöhnlichen Sternexplosionen, den sogenannten Supernovae, und Gammastrahlenausbrüchen – den hellsten und energiereichsten Phänomenen im Universum – aufgedeckt.
Das Ereignis mit der Bezeichnung EP260321a konnte erstmals vom Satelliten „Einstein Probe“ als kurzer Röntgenblitz aus einer etwa 500 Millionen Lichtjahre entfernten Galaxie erfasst werden. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler interpretieren das Signal als „Schockausbruch“ – den Moment, in dem die Schockwelle aus dem kollabierenden Inneren eines Sterns durch dessen Oberfläche bricht und das erste Licht einer Supernova freisetzt.