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Kosmologie: Ein ungewöhnlicher Tod

02.09.2026

Ein schwacher Röntgenblitz enthüllt den fehlenden Jetstrom bei einer Supernova-Explosion eines sterbenden Sterns – für das internationale Team um LMU-Forschende eine überraschende Entdeckung.

Blauer Punkt Diese Aufnahme zeigt das Umfeld der Supernova SN 2026gzf, die anhand eines Röntgenblitzes entdeckt wurde, den die Einstein-Sonde am 21. März 2026 erfasst hatte. Die Supernova erscheint als heller blauer Punkt innerhalb der Galaxie in der Bildmitte. Das Bild wurde mit der 570-Megapixel-Kamera „Dark Energy Camera“ (DECam) aufgenommen, die am 4-Meter-Teleskop „Víctor M. Blanco“ der NSF am Cerro Tololo Inter-American Observatory (CTIO) in Chile montiert ist.

© CTIO/NOIRLab/DOE/NSF/AURA

Eine seltene kosmische Explosion hat Astronominnen und Astronomen einen beispiellosen Einblick in die letzten Momente eines massereichen Sterns gewährt und dabei eine fehlende Verbindung zwischen gewöhnlichen Sternexplosionen, den sogenannten Supernovae, und Gammastrahlenausbrüchen – den hellsten und energiereichsten Phänomenen im Universum – aufgedeckt.

Das Ereignis mit der Bezeichnung EP260321a konnte erstmals vom Satelliten „Einstein Probe“ als kurzer Röntgenblitz aus einer etwa 500 Millionen Lichtjahre entfernten Galaxie erfasst werden. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler interpretieren das Signal als „Schockausbruch“ – den Moment, in dem die Schockwelle aus dem kollabierenden Inneren eines Sterns durch dessen Oberfläche bricht und das erste Licht einer Supernova freisetzt.

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