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Kosmologie: Fenster zum frühen Universum

07.07.2026

Mehr als 7.000 Galaxienhaufen identifiziert: Eine neue Analyse unter Beteiligung von LMU-Forschenden macht winzige Schatten im Nachglühen des Urknalls sichtbar.

Weit entfernter Galaxienhaufen

Erst mithilfe von Beobachtungen im Infraroten (rechts) erkennt man die Galaxien des Haufens deutlich.

Rund 1.800 Galaxienhaufen im neuen Katalog liegen so weit entfernt, dass ihr Licht mehr als 8 Milliarden Jahre bis zu uns gebraucht hat. Ein von Argonne National Laboratory (USA) und LMU geleitetes Forschungsteam hat damit eine der bislang tiefsten Bestandsaufnahmen massereicher und weit entfernter Galaxienhaufen veröffentlicht.

Der Katalog basiert auf fünf Jahren Beobachtungen des SPT-3G-Experiments an der Amundsen-Scott-Südpolstation in der Antarktis. Mit hochempfindlichen Messungen der kosmischen Mikrowellenhintergrundstrahlung — des schwachen Nachglühens des Urknalls — identifizierte das internationale Team 8.892 mögliche Galaxienhaufen und bestätigte 7.190 von ihnen mithilfe optischer und infraroter Daten. Beteiligt sind Forschende von Institutionen weltweit, darunter die LMU.

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