Master Physik
Das viersemestrige Studium mit dem Abschluss "Master of Science" kann sowohl im Wintersemester als auch im Sommersemester aufgenommen werden und teilt sich in zwei Abschnitte. Im ersten und zweiten Semester des Master-Studiums werden Veranstaltungen der fortgeschrittenen Physik und in den Forschungsgebieten der Fakultät besucht. Im dritten und vierten Semester wird die einjährige Masterarbeit angefertigt.
Studienziele
Auf der Basis vertieften Grundlagenwissens konzentrieren sich die primären Studienziele auf die Vermittlung eines Fachwissens, das sich an den aktuellen Forschungsfragen orientiert. Forschungsmethoden, strategische Planung der Vorgehensweise, kritische Einordnung wissenschaftlicher Erkenntnisse, eigenständig verantwortliches Handeln sowie berufsrelevante Schlüsselqualifikationen sind von zentraler Bedeutung. Die Fähigkeit, physikalisch methodisch in Theorie und Praxis vorzugehen, wird während des Studiums in den Lehrveranstaltungen ausgebildet. Aufbauend auf die ersten beiden Semester des Master-Studiums wird diese Fähigkeit insbesondere in der einjährigen Forschungsphase im dritten und vierten Fachsemester intensiviert.
Der Studienverlauf des Masters in Physik:
Insgesamt werden im Masterstudiengang 120 ECTS-Punkte erworben. Diese verteilen sich wie folgt:
1. und 2. Fachsemester:
- Fortgeschrittene Experimentalphysik (9 ECTS)
- Fortgeschrittene Theoretische Physik (9 ECTS)
- Schlüsselqualifikation (3 ECTS)
- Physikalisches Seminar (3 ECTS)
- Wahlpflichtveranstaltungen (Vorlesungen, Übungen, Seminare (maximal 12 ECTS für Seminare möglich), Praktika (maximal 12 ECTS für Praktika möglich)) aus dem Bereich der Forschungsgebiete der Fakultät (insgesamt 36 ECTS)
3. und 4. Fachsemester:
- Praktische Phase (30 ECTS)
- Masterarbeit (30 ECTS)
Inhalte der Lehrveranstaltungen:
Als Fortgeschrittene Experimentalphysik-Vorlesung ist eine der beiden im Vorlesungsverzeichnis genannten Vorlesungen einzubringen:
- Fortgeschrittene Teilchenphysik,
- Fortgeschrittene Festkörperphysik.
(Diejenige dieser beiden Vorlesungen, die nicht als Fortgeschrittene Experimentalphysik-Vorlesung eingebracht wird, kann auf Wunsch in den Bereich der Wahlpflichtveranstaltungen eingebracht werden.)
Als Fortgeschrittene Theoretische Physik-Vorlesung ist eine der beiden im Vorlesungsverzeichnis genannten Vorlesungen einzubringen:
- Statistische Mechanik II,
- Quantenmechanik II.
(Diejenige dieser beiden Vorlesungen, die nicht als Fortgeschrittene Theoretische Physik-Vorlesung eingebracht wird, kann auf Wunsch in den Bereich der Wahlpflichtveranstaltungen eingebracht werden.)
Die Wahlpflichtveranstaltungen sind aus den folgenden Forschungsschwerpunkten der Fakultät zu wählen, und die konkreten Titel der Vorlesungen werden im Vorlesungsverzeichnis bekannt gegeben. Die Forschungsschwerpunkte sind:
- Astronomie und Astrophysik, Kosmologie,
- Molekulare Biophysik, Statistische Physik,
- Festkörperphysik, Nanophysik,
- Hochenergiephysik und Mittelenergiephysik, Mathematische Physik,
- Laserphysik und Quantenoptik,
- Meteorologie.
- Medizinische Physik
Im Rahmen der Wahlpflichtveranstaltungen ist eine Schwerpunktsetzung möglich z.B. in Biophysik, Medizinphysik oder Astrophysik.
Biophysik
Biophysik ist einer der Forschungsschwerpunkte der Fakultät für Physik. Für Masterstudierende der Physik wird daher ein spezielles Curriculum in Biophysik angeboten. Je nach ihren Interessen und Fähigkeiten können die Studierenden zwischen verschiedenen Optionen und Kombinationen von Lehrveranstaltungen aus diesem Angebot wählen: Wer nur eine Einführung in die Biophysik wünscht ist gleichermaßen willkommen wie jene Studierende, die Experten in Nano-Bio-Technologie werden wollen [Biophysik-Website].
Medizinphysik
Die Medizinphysik ist ein neues Forschungsthema an der Fakultät für Physik, das im Rahmen eines eigenen Schwerpunktes innerhalb des Masterstudiums vertieft werden kann. Im Bereich der Wahlpflichtveranstaltungen wird ein Curriculum aus speziellen, medizinphysikalische Vorlesungen und Seminaren angeboten zu bildgestützten Diagnosemethoden und modernen Techniken der Strahlentherapie. Zusammen mit einer Masterarbeit aus diesem Themenkreis kann ein Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme an diesem Schwerpunktprogramm erworben werden. [Medizinphysik-Website].
Astrophysik
Master of Science in Physik mit Schwerpunkt Astrophysik (M.Sc.)
Prüfungs- und Studienordnung:
Berufsqualifikation
Die Absolventinnen und Absolventen des Master-of-Science-Studienganges in Physik verfügen über ein am internationalen Spitzenniveau orientiertes Wissen auf den Gebieten der modernen Physik. Die breit gefasste Ausbildung erlaubt es, dass sie das erworbene Wissen in ihrer anschließenden beruflichen Tätigkeit auch auf andere Bereiche sowie Forschungsthemen anwenden können. Hinsichtlich der beruflichen Perspektiven befähigt somit der Masterabschluss in Physik zu einer eigenverantwortlichen Tätigkeit als Physikerin oder Physiker in Forschung und Lehre, produzierender Industrie und dienstleistender Wirtschaft. Die Tätigkeitsfelder liegen dabei schwerpunktmäßig in der physikalischen Grundlagenforschung, der anwendungsbezogenen Forschung und Entwicklung in naturwissenschaftlichen, technischen, informationsverarbeitenden und medizinischen Bereichen, sowie in modernen Verwaltungs- und Dienstleistungsunternehmen.
Masterprüfung und akademischer Grad
Die Masterprüfung bildet den berufsqualifizierenden Abschluss der wissenschaftlichen Ausbildung. Darüber hinaus ermöglicht der Abschluss die Aufnahme eines Promotionsstudiums im Fachbereich Physik. Die erfolgreichen Absolventen dieses Masterstudiengangs erhalten von der Fakultät für Physik den akademischen Grad „Master of Science“ (abgekürzt: M.Sc.).
Zugangsvoraussetzungen
Unter Bewerbung für den Master finden Sie die Beschreibung des Bewerbungs- und Zulassungsverfahrens.